DX Code Of Conduct

what you can do to improve DXEtiquette

                                                     Der DX-Verhaltenskodex für DX-Stationen

come in

–    Erledige deine Hausaufgaben. Der Erfolg hängt wesentlich von der Vorbereitung ab. Lies „DXpeditioning Basics“ und andere Ratgeber.

–   Studiere die Ausbreitungsbedingungen. Es gibt drei wichtige Zentren: Europa, Nordamerika und Asien. Zwei von diesen Regionen werden immer relativ einfach zu erreichen sein. Ver­suche, die dritte Region so oft wie möglich zu arbeiten.

–   Perfektioniere deine Betriebstechnik. Gib deine Tipps an die weniger erfahrenen Mitglieder der DXpedition weiter.

_    Erstelle eine klar gegliederte Website. Das Minimum ist ein Eintrag bei QRZ.com mit den Informationen über das QTH, die Termine und die QSL-Route.

–   Du kannst auf deiner Website Hinweise zur Betriebstechnik geben und ein Online-Log einrichten.

–    Überprüfe die Sende- und Empfangsfrequenzen. Suche dir immer eine freie Frequenz zum Senden und einen freien Bereich für das Pile-up.

–   Wenn du Vorzugsfrequenzen veröffentlicht hast, dann versuche, diese auch zu verwenden. Allerdings kann es sein, dass die Bandbedingungen Änderungen erforderlich machen.

–    Stelle rechtzeitig auf Splitbetrieb um. Wenn du Simplex arbeitest und merkst, dass du keine vollständigen Rufzeichen mehr herauspicken kannst oder wenn die Stationen, die du rufst, nicht mehr zurückkommen, schalte sofort auf Splitbetrieb um.

–   Wenn du in einem gesuchten DXCC-Gebiet bist, fange direkt mit Splitbetrieb an.

–   Behalte die Kontrolle über das Pile-up. Gib klare Anweisungen und halte dich daran. Wenn du deine eigenen Regeln brichst, entsteht Chaos. Wenn du beispielsweise „NO EU“ rufst, dann arbeite auch mit niemandem aus Europa – auch nicht mit deinen besten Freunden.

–   Wähle ein Rufzeichen aus dem Pile-up und bleibe bei diesem Rufzeichen, bis das QSO vollständig abgeschlossen ist. Wenn es nicht möglich ist, ein QSO zu beenden, dann rufe „CQ“ oder „QRZ“. Arbeite auf keinen Fall vorher eine weitere Station.

–   Bleibe stets ruhig und versuche nicht, zu belehren.

–    Arbeite in einem Rhythmus. Versuche, immer im gleichen Muster zu rufen. Sende z.B. am Ende von jedem Kontakt „QSL“ oder „TU“ und dein Rufzeichen. Dann können sich die Stationen mit dir synchronisieren und du hast weniger Zwischenrufer.

–    Nenne dein Rufzeichen in jedem QSO. Nachfragen verschwenden kostbare Zeit, unterbricht deinen Rhythmus und ruft die „Bandpolizei“ auf den Plan.

–   Höre hin und wieder auch einmal auf deiner Sendefrequenz. Dies ist einfacher, wenn du einen Zweitempfänger verwendest und beide Frequenzen gleichzeitig hören kannst. Wenn dort jemand ruft: „UP! UP!“, dann liegt das auch daran, dass du selbst es nicht oft genug sagst.

–   QRM auf deiner Sendefrequenz führt dazu, dass dich die Stationen schlechter verstehen. Dann sind Wiederholungen nötig, die Zeit verschwenden.

–    Arbeite nicht nach Nummern. Kontinente sind o.k. Je nach Ausbreitungsbedingungen kannst du einen oder mehrere Kontinente rufen oder einen bestimmten Kontinent ausschließen.

–    Arbeite nur Teilrufzeichen mit mindestens einem Suffix-Buchstaben. Idealerweise könntest du „JA1?“ senden und alle, deren Rufzeichen nicht mit JA1 beginnen, wären still. Leider hört nur das halbe Pile-up auf zu rufen. Einige Leute, deren Rufzeichen nichts mit JA1 zu tun haben, werden weiter rufen. Sie denken: „Die DX-Station kann JA1 nicht gut hören – dann kann sie vielleicht mich hören.“

–   Wenn du mindestens einen Suffix-Buchstaben verstehst, dann sende direkt einen Rapport, also z.B. „JA1X 5NN“. Dann versteht das Pile-up, dass du die JA1-Station gut genug hören kannst und dass du diesen Kontakt schnell beenden wirst.

–    Wiederhole korrigierte Rufzeichen. Wenn du eine Station nicht richtig aufgenommen hast, wird sie mit dem korrigierten Rufzeichen zurückkommen. Wiederhole dieses Rufzeichen, damit klar ist, dass du es richtig im Log hast.

–    Arbeite und logge auch die Stationen, die schon in deinem Log stehen. Das ist viel schneller, als zu erklären, dass es sich um ein Doppel-QSO handelt. Vielleicht hat die betreffende Station beim ersten Kontakt die Bestätigung von dir nicht sicher aufgenommen.

–    Informiere das Pile-up über Pausen und Frequenzwechsel. Kündige an, wenn du auf ein anderes Band gehst oder die Sendeart wechselst. Vielleicht kannst du ja schon deine neue Frequenz angeben.

–   Wenn du für eine Weile Pause machst, dann nenne deine Website und die QSL-Route.

–   Sende nicht „QRX 5“, wenn du nicht ganz sicher bist, dass du in 5 min wieder zurück bist. Ansonsten sende „QRT“.

–    Sei ein Freund. Zeige den anrufenden Stationen, dass du an einem QSO mit jeder einzelnen interessiert bist.

–   Vergiss nicht die vielen Stationen mit 100 W (oder weniger) und Drahtantennen. Sie sind das Rückgrat des Amateurfunks.

–   Während etliche DXpeditionen CW mit Tempo 200 BpM senden, gibt es viele Stationen, für die das zu schnell ist. Achte auf Stationen, die dich mit 100 BpM rufen und antworte ihnen in angepasster Geschwindigkeit.

Mit freundlicher Genehmigung aus:

Daniel Schlieper, DM3DA: „Perfekte Betriebstechnik mit dem DX-Verhaltenskodex“

FUNKAMATEUR 9/2012, Seiten 898+899.

http://www.funkamateur.de

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=2690

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